The Landmark Project

Felix Elschner – EPSON DEUTSCHLAND GmbH

Felix Elschner         Epson for Prezi

Felix Elschner ist seit 4 Jahren bei Epson Deutschland im Fachbereich öffentliche Auftraggeber tätig. Er ist Mitglied in der TaskForce Soziale Nachhaltigkeit des BITKOM sowie in dem AK öffentliche Auftraggeber, Produktbezogener Umweltschutz und Leitfadenentwicklung für produktneutrale Ausschreibungen engagiert. Felix Elschner ist Familienvater von 6 Kindern, 50 Jahre alt, aktiv evangelisch ,Imker und Rheinländer.

Unsere Umweltvision auf einen Blick

In Anbetracht der heutigen Situation unserer Erde hat Epson die Umweltvision 2050 als Anleitung für die Umweltaktivitäten des Unternehmens über die nächsten vier Jahrzehnte entwickelt.

Epson erkennt, dass die Belastungsfähigkeit der Erde an ihre Grenzen stößt, und ist der Überzeugung, dass jeder gleichermaßen Verantwortung für die Reduzierung von Umweltbelastungen übernehmen muss. Epson strebt eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 90 % während des Lebenszyklus aller Produkte und Services bis zum Jahr 2050 an.

Als Teil des Ökosystems setzt sich Epson dauerhaft für die Wiederherstellung und den Schutz der biologischen Vielfalt gemeinsam mit den Menschen vor Ort ein.

Epson hat sich für die Verwirklichung der Umweltvision 2050 folgende vier Schlüsselziele gesetzt:

1. Reduzierung der CO2-Emissionen um 90 % während des gesamten Produktlebenszyklus
2. Einbeziehung aller Produkte in den Ressourcenwiederverwendungs- und Recycling-Kreislauf
3. Reduzierung der direkten CO2-Emissionen um 90 % und Eliminierung der Emissionen anderer Treibhausgase außer CO2
4. Wiederherstellung und Bewahrung der biologischen Vielfalt gemeinsam mit den Menschen vor Ort als Teil des Ökosystems

Unsere Ziele mögen sehr ambitioniert sein, aber die Gesellschaft – und Epson gehört dazu – muss diese Ziele erreichen, wenn wir die heutigen Umweltprobleme überstehen wollen. Um diese Ziele zu erreichen, werden wir mit Kunden, Lieferanten, nichtstaatlichen Organisationen, Forschungsinstituten, Regierungen und überhaupt allen zusammenarbeiten, die Ideen zur Verwirklichung dieser Ziele beitragen können.

Wenn wir technologische Entwicklung mit einem gemeinsamen Bewusstsein für Verpflichtung und Zusammenarbeit – von Seiten unserer Lieferanten, Kunden und den verschiedenen anderen Partnern weltweit – kombinieren, können wir stetige Fortschritte machen und die Ziele der Umweltvision 2050 erreichen.

Warum nehmen Sie an der Konferenz teil?

Wir nehmen an dieser Konferenz teil – Weil wir die Forderungen nach mehr Verantwortung in der Beschaffung / Herstellung von  IT – Produkten unterstützen wollen.

Kontaktdaten:

EPSON DEUTSCHLAND GmbH

Fachbereich öffentliche Auftraggeber
Otto-Hahn-Straße 4
D-40670 Meerbusch
Telefon: +49 21 59 / 538-1253
Telefax: +49 21 59 / 538-3120
Mobil: +49 175 / 584-1053
E-Mail: Felix.Elschner@epson.de
Visit us: www.epson.de

Annelie Evermann – WEED e. V.

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Annelie Evermann ist Referentin für nachhaltige Produktion und öffentliche Beschaffung bei WEED. Sie ist Juristin und Sprachwissenschaftlerin. Über verschiedene Stellen bei Amnesty International, dem Deutschen Bundestag, dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Lektortätigkeiten gelangte sie Mitte 2012 zu WEED. Ihr Tätigkeitsfeld reicht von der Beratung für öffentliche Beschaffungsverantwortliche über die Erstellung von Studien und Hintergrundmaterialien bis hin zu Netzwerk-, Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit.

Annelie Evermann ist Projektleiterin des Projekts „Nachhaltige IT-Beschaffung in NRW“ und der EU-geförderten Projekte LANDMARK und Electronics Watch. Electronics Watch ist eine unabhängige Monitoring-Organisation, die für Beschaffungsverantwortliche die Arbeitsbedingungen in der globalen Elektronikindustrie überprüft (www.electronicswatch.org/de).

WEED e.V. – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung wurde 1990 gegründet und ist eine unabhängige Nichtregierungsorganisation. WEED beschäftigt sich mit aktuellen Problemen der Finanz-, Wirtschafts- und Umweltpolitik und setzt sich für soziale Gerechtigkeit und ökologische Tragfähigkeit weltweit ein. Ein wichtiger Schwerpunkt von WEED e.V. liegt bei den Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Elektronikbranche sowie der Einhaltung von sozialen Kriterien bei der öffentlichen Beschaffung.

Warum nehmen Sie an der Konferenz teil?

„Ich nehme an der Konferenz teil, weil ich den intensiven Austausch aller Stakeholder – Unternehmen, NGOs, Politik und Beschaffungsverantwortliche – für eine nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der IT-Branche für unabdingbar halte.“

Kontaktdaten:

Weed e. V.
Eldenaer Straße 60, 10247 Berlin
Tel.: +49 (0)30 – 280 418 11
Fax: + 49 (0)30 – 275 969 28
E-Mail: annelie.evermann@weed-online.org

www.weed-online.org
www.pcglobal.org

Diana Lantzen – Nager IT

Diana Lantzen ist studierte Diplom Geografin. Sie arbeitete nach dem Studium als Freiberuflerin im Bereich Wissensmanagement & IT, dann 3 Jahre als externe Unternehmensberaterin bei der Deutschen Telekom AG im Bereich Produkte und Innovationen und seit Anfang 2013 als freiberufliche Unternehmensberaterin im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien, Vertrieb und Management.
Seit 2013 besteht eine Zusammenarbeit mit Susanne Jordan von Nager IT. Diana Lantzen engagiert sich als Vereinsvorstand politisch und sozial in Köln.
Vorbild des Projektes sind andere globale Produktgruppen wie Tee, Kaffee, Kakao oder auch Kleidung. In diesen Bereichen ist es mittlerweile selbstverständlich, auch im Supermarkt eine faire Alternative zu finden. Die Erfahrung hier zeigt, dass nicht die großen Firmen von sich aus ein Einsehen haben, und aus freien Stücken ihren Produzenten gute Arbeitsbedingungen ermöglichen. Vielmehr haben nach Jahre langer Untätigkeit dieser großen Unternehmen kleine Projekte einen Anfang gemacht und selbst verschiedene Produkte auf den Markt gebracht, die unter nachhaltigen Bedingungen gefertigt wurden, also unter Berücksichtigung der Menschenrechte und mit Blick auf die Umwelt. Damit haben sie eine Entwicklung angestoßen, die dazu geführt hat, dass nun auch sehr große Firmen ihr Sortiment um ein „faires“ Produkt erweitert haben.
Das gleiche wollen wir nun in der Elektronikbranche mit unserer Fairen Maus versuchen. Denn solange es keine Alternative zu den „unfairen“ elektronischen Geräten gibt, werden die bestehenden Firmen wohl kaum grundlegend etwas ändern. Ohne nachhaltigere Alternative gibt es ja auch kein Marktrisiko für sie. Deswegen arbeiten wir an dieser Alternative.
Dem scheinbar unerreichbaren Ziel einer Computermaus ohne jegliche Ausbeutung nähern wir uns Schritt für Schritt, nach dem Motto »Am Fairsten > Fairer > Fair«: Die erste Version Maus, die es ab jetzt hier zu bestellen gibt, ist die Fairste Maus, die es derzeit gibt. Sie ist aber noch nicht komplett fair, daher wird die nächste noch fairer. Und so folgen weitere Versionen, bis wir am Ende eine 100% fair gehandelte Maus haben.

Warum nehmen Sie an der Konferenz teil?

Die Fachkonferenz für sozialverträgliche Beschaffung in der IT-Industrie bietet eine gute Plattform zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken. Gemeinsames Lernen und Arbeiten in Workshops, spannende Vorträge und Menschen kommen zusammen und tauschen sich zu ihren, gemeinsamen Fachthemen aus.

Kontaktdaten:

NagerIT e.V. vertreten durch Susanne Jordan (Vorstand)
Am Bühel 4
83673 Bichl
Der formelle Sitz des Vereins ist in Weilheim i.OB.
Email: info@nager-it.de

https://www.nager-it.de/informationen/team
www.nager-it.de

Sabine Poell – Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung

              

Sabine Poell ist Leiterin der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des BMI (KNB). Das fünfköpfige Team unterstützt öffentliche Auftraggeber dabei, möglichst nachhaltige Produkte oder Dienstleistungen einzukaufen. Mittel dazu sind unter anderem Beratung per E-Mail und Telefon, eine Webplattform mit konkreten Hilfen von Rechtsgrundlagen bis hin zu Best-Practice-Beispielen (www.nachhaltige-beschaffung.info) und künftig auch Schulungen.

„An der Konferenz nehme ich teil, weil IT-Beschaffungen einen Großteil des öffentlichen Einkaufs ausmachen“, erklärt Sabine Poell. „In diesem Bereich gibt es zwar schon einige Labels und Standards zur ökologischen Nachhaltigkeit, insbesondere zur Energieeffizienz. Die soziale Nachhaltigkeit steckt demgegenüber noch in den Kinderschuhen. Aber auch hier gibt es schon gute Ansätze; einer davon ist der Stufenplan, auf den sich das Beschaffungsamt und der IT-Branchenverband BITKOM im letzten Jahr geeinigt haben und der sich an den ILO-Kernarbeitsnormen orientiert. Den Plan möchte die KNB noch in diesem Jahr weiter vorantreiben und von Hardware auch auf die Produktbereiche Software und Dienstleistungen erweitern.

Kontaktdaten:

Telefon:              +49 228 99610-2345
Email:                  nachhaltigkeit@bescha.bund.de
Anschrift:
Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern
Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung
Brühler Straße 3
53119 Bonn

Niclas Rydell – TCO Development

Seit sechs Jahren arbeitet Niclas Rydell als Direktor für Produkte und Zertifizierung bei TCO Development und leitet TCO Certified, die internationale Nachhaltigkeitszertifizierung für IT-Produkte. Seine berufliche Laufbahn begann bei Intertek, wo er 8 Jahre arbeitet und IT-Produkte für die TCO-Zertifizierung testete. Darüber hinaus half er bei der Einrichtung eines Forschungslabors in Taiwan. Seit mehreren Jahren beteiligt sich Niclas an der internationalen Normung der visuellen Ergonomie und hat bei mehreren publizierten wissenschaftlichen Artikeln auf diesem Gebiet mitgearbeitet. Seit 2009 und der Einführung von sozialen Kriterien bei TCO Certified hat Niclas ein Expertennetzwerk aufgebaut, das innerhalb der Industrie in Asien, Europa und den USA existiert. Ziel war es, tragfähige Lösungen zu finden, um die Industrie nachhaltiger zu gestalten. Niclas verfügt über einen Bachelor of Science in Elektrotechnik.

TCO Development gehört zu TCO, dem Dachverband der schwedischen Angestelltengewerkschaften, eine Bundesgewerkschaftsorganisation für 17 Gewerkschaften mit insgesamt 1,2 Millionen Mitgliedern. Die Vision von TCO Development ist es, zur nachhaltigen IT hinzuwirken und sie tun es durch die Nachhaltigkeitszertifizierung für IT-Produkte, TCO Certified und andere Maßnahmen. TCO Development arbeitet international und wurde 1998 mit Hauptsitz in Stockholm, Schweden, und der Präsenz in Nordamerika und Asien gegründet.

Warum nehmen Sie an der Konferenz teil?

Wir glauben, dass TCO Certified eine mögliche Lösung für das wachsende Problem der sozialen Ungerechtigkeit und der Verletzung der Menschenrechte in der IT-Industrie darstellt. Öffentliche Auftraggeber und Käufer sind wichtige Gestalter der Nachfrage für mehr nachhaltige Beschaffung. Sie haben erheblichen Einfluss und können möglicherweise einen Markt ändern.

Ein kürzlich durchgeführtes Projekt

Seit 2009 sind Kriterien für soziale Verantwortung in der Herstellung von IT-Produkten ein wichtiger Bestandteil des TCO Certified-Programms. Die ersten Kriterien schufen eine Basis und dienten als wichtiger Schritt für einen Dialog mit der IT-Branche über die soziale Verantwortung. Im Jahr 2012 erhöhten wir das Niveau der Kriterien und verlangten die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen, Arbeits-und Gesundheitsschutz in der Herstellung und der UN-Konvention über die Rechte des Kindes. Zunächst konnte keine Marke die Kriterien erfüllen. Heute teilen 17 Marken ihre sozialen Prüfungsberichte mit uns. Diese Aspekte und Fragen werden auf der Konferenz angesprochen werden und wir freuen uns, zu den Diskussionsthemen auf der Veranstaltung beitragen zu

Kontaktdaten:

TCO Development
Linnégatan 14
SE11494  Stockholm
Schweden
www.tcodevelopment.de

Kevin Slaten – China Labor Watch

Kevin Slaten hat sich seit 2008 der Forschung und der Interessenvertretung der chinesischen Zivilgesellschaft verschrieben. Er hat seinen Master-Abschluss in Advanced Chinese Language an der Ohio State University erlangt, für die er ein Jahr Feldforschung in Fabrikbezirken von Qingdao, China betrieben hat und das Schwerpunktthema chinesische Arbeitsrechtsverteidigung bearbeitete. Zuvor war Herr Slaten ein Junior Fellow in dem chinesischen Programm der Carnegie Endowment for International Peace (eine Denkfabrik in Washington DC) und ein Fulbright-Stipendiat in Taiwan. Er hat auch einen Bachelor-Abschluss von der Ohio State University, wo er Soziologie und Politikwissenschaft studierte.

Herr Slaten ist seit 2012 der Programmkoordinator von China Labor Watch (CLW). In dieser Funktion nahm er die zentrale Rolle beim Schreiben einer Reihe von bekannten CLW Untersuchungsberichten ein, die sich mit der IT-Branche beschäftigen, darunter „Apple‘s Unkept Promises: Investigation of Three Pegatron Group Factories Supplying to Apple” und “An Investigation of Eight Samsung Factories in China”. Herr Slaten wird manchmal auch in der Datensammlung von Untersuchungen beteiligt, indem er Gespräche mit Fabrikarbeitern über Rechtsverletzungen führt. Herr Slaten hat in zahlreichen, weitreichenden internationalen Medien über die chinesischen Arbeitsrechts­verletzungen gesprochen, so auch in der BBC, Washington Post, CNBC, Al Jazeera, Bloomberg und anderen Nachrichtenorganisationen.

CLW ist eine unabhängige Non-Profit-501 (c) (3) Organisation mit Sitz in New York City. Seit Gewerkschaftsaktivist und aktueller Geschäftsführer Li Qiang im Jahr 2000 die Organisation gegründet hat, hat CLW erfolgreich Programme durchgeführt, die zur Förderung der Arbeitnehmerrechte und der Rechtsstaatlichkeit in China beigetragen haben. Hierfür wurden über 400 Fabriken untersucht, es wurde dabei geholfen 15 chinesischen Arbeits-NGOs zu etablieren, Trainings für hunderte Arbeiter und chinesische Arbeitsaktivisten veranstaltet und Hotline-Programme in mehr als 110 Fabriken umgesetzt.

Kontaktdaten

Kevin Slaten kann in dem CLW-Hauptsitz in New York City unter 212-244-4049 kontaktiert werden.

E-Mail: kevin@chinalaborwatch.org