Workshops

Sie finden hier ausführliche Beschreibungen der Workshops zur IT-Konferenz 2020

Workshop-Phase 1, Donnerstag, 03.09.20, 16:30-18:00Uhr
1Erfahrungen aus der Praxis: ITSH-edu als Beschaffungsstelle Mitglied bei Electronic Watch ITSH-edu ist das erste Electronics Watch Mitglied in Deutschland und hat als solches 2017 die Ausschreibung des neuen Rahmenvertrages für IT Hardware durchgeführt. Thomas Starck wird über die Ausschreibung, die Herausforderungen und gefundenen Lösungen berichten. Peter Pawlicki wird die neuen Vertragsbedingungen von Electronics Watch vorstellen, die die Grundlage für die Aktivitäten der Monitoringorganisation für öffentliche Beschaffungsabteilungen sind.
Thomas Starck, Europa Universität Flensburg Peter Pawlicki, Electronics Watch
2Alles wie in der Textilindustrie? Sozialaudits bringen keine Verbesserungen!? Sozialaudits sind oft das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, in Produktionsstätten die Einhaltung von Arbeitsstandards zu „kontrollieren“. Ausführliche Studien und Erfahrungen aus dem Textilsektor zeigen allerdings seit Jahren deutlich, dass Sozialaudits keine Verbesserungen für Arbeitsbedingungen bringen. (Studie der Clean Clothes Campaign 2019, „Fig Leaf for Fashion“, deutsche Zusammenfassung) Kann die IT-Branche aus diesen Erfahrungen lernen? Welche unterschiedlichen Wege gibt es für Beschaffer*innen und Unternehmen, ihre Lieferanten zu kennen und konstant Arbeitsbedingungen zu kennen und zu verbessern? Eine Einblick in den Ansatz von TCO development soll hierbei helfen, die Herausforderung von Audits und Kontrollen zu verstehen.Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET / Clean Clothes Campaign Martin Eichenseder, TCO development
3Fragen Sie Jurist*innen Rechtssichere Verankerung von Sozialkriterien in einer Ausschreibung für IT-Hardware Möglichkeiten zur Umsetzung, verschiedene Nachweise (Eigenerklärungen, Audits, Gütezeichen, Mustererklärung KNB/Bitkom und andere Belege) und HerausforderungenKatja Gnittke, Rechtsanwältin WMRC
4Lieferkettengesetz: Ein neuer gesetzlicher RahmenTeil 1: Was geht? Unternehmerische Sorgfaltspflicht in der Praxis Das im Koalitionsvertrag vereinbarte Lieferkettengesetz soll noch in dieser Legislatur kommen. Es würde einen gesetzlichen Rahmen für soziale und ökologische Sorgfaltspflichten schaffen. Eine gesetzliche Verpflichtung auf soziale und ökologische Mindeststandrads in Lieferketten wird die gesamte IT-Branche vor Fragen nach Risiken und angemessenen Gegenmaßnahmen stellen. Teil 1: Aus der Praxis berichtet Siegfried Dewaldt von Hewlett-Packard, darüber wie Nachhaltigkeitsaspekte in die Produktion integriert werden konnten und welchen Herausforderungen sich das Unternehmen dabei gestellt hat. Wir sprechen darüber, warum HP der gesetzlichen Sorgfaltspflicht grundsätzliche positiv gegenübersteht und welchen Unterschied das Gesetz für HP machen würde?Simone Ludewig, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein Siegfried Dewaldt, Manager Nachhaltigkeit, HP Deutschland GmbH




Workshop-Phase 2, Freitag, 04.09.20, 10:15-11:45Uhr
1Lieferkettengesetz: Ein neuer gesetzlicher RahmenTeil 2: Was muss? Gesetzliche Sorgfaltspflichten und die IT-Lieferkette Das im Koalitionsvertrag vereinbarte Lieferkettengesetz soll noch in dieser Legislatur kommen. Es würde einen gesetzlichen Rahmen für soziale und ökologische Sorgfaltspflichten schaffen. Eine gesetzliche Verpflichtung auf soziale und ökologische Mindeststandrads in Lieferketten wird die gesamte IT-Branche vor Fragen nach Risiken und angemessenen Gegenmaßnahmen stellen. Teil 2: Seit langem besteht die Forderung nach mehr Umwelt- und Arbeitsschutz in den Lieferketten von IT-Produkten. Mit Expert*innen sprechen wir darüber welche menschenrechtlichen und ökologischen Risiken auf dem Spiel stehen und wie ein Gesetz der Brache insgesamt zu mehr sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit verhelfen kann.Simone Ludewig, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein Brot für Alle (angefragt)
2Langlebigkeit von Hardware: Open Source und Software mit dem Blauen Engel Ist firmenfixierte Software eine Herausforderung in der Verwaltung? Wie schreibe ich den Blauen Engel für Software aus? Welche Vorteile&Herausforderungen bringt eine Umstellung mit sich? Was hat Schleswig-Holsteins mit seiner OpenSource-Strategie vor? Was bewegt sich bundesweit im Kontext Green IT?Marina Köhn, Umweltbundesamt (UBA)
Dr. Nils Trares-Wrobel, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein (MELUND)
3Fragen Sie Jurist*innen Rechtssichere Verankerung von Sozialkriterien in einer Ausschreibung für IT-Hardware Möglichkeiten zur Umsetzung, verschiedene Nachweise (Eigenerklärungen, Audits, Gütezeichen, Mustererklärung KNB/Bitkom und andere Belege) und HerausforderungenKatja Gnittke, Rechtsanwältin WMRC